Die Schweizergarde

Sicherheit und Vertrauen

Die Schweizergarde

Kaum eine andere Militärformation genießt ein derart hohes Ansehen in der Welt wie die Schweizergarde. Sie wurde 1506 von Julius II. zum Schutz während der italienischen Kriege gegründet. Aus dem damals armen Land Schweiz kamen die treuesten und tapfersten Söldner – gab es doch kaum Verdienstmöglichkeiten daheim. In der über 500-jährigen Geschichte sind die Gardisten dem Papst stets selbstlos zu Diensten gewesen. Die härteste Bewährungsprobe war der berüchtigte "Sacco di Roma", als Rom am 6. Mai 1527 von deutschen, spanischen und italienischen Söldnern geplündert wurde. 147 Gardisten verloren gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Plünderer ihr Leben, die übrigen 42 Männer brachten den Papst in der Engelsburg in Sicherheit. Bis heute zeichnet sich die eidgenössische Leibgarde durch Loyalität, Zuverlässigkeit und das militärisch stets tadellose Auftreten aus.  Neben dem Polizei- und Wachdienst erfüllt sie jetzt repräsentative Pflichten und steht weltweit für typisch schweizerische Werte wie Vertrauen und Sicherheit.