Geschichte

Das Schweizer Kreuz

Geschichte

Bis ins 19. Jahrhundert kannten die Eidgenossen keine gemeinsame Fahne. Auf ihren Feldzügen trugen die Soldaten die Banner ihrer Kantone mit. Seit der Schlacht bei Laupen 1339 befestigten sie als gemeinsames Erkennungszeichen weiße Kreuze auf Kleidern und Rüstungen. Im Bundesvertrag von 1815 wurde das Schweizer Kreuz zum gesamteidgenössischen Wappen bestimmt, 1889 die heutige Form, das weiße Kreuz im roten Feld, als Nationalwappen definiert. Für die Fahne wurden die genauen Abmessungen festgelegt: Die Balken sind um ein Sechstel länger als breit, der Abstand zum Fahnenrand ist auf allen Seiten gleich. In Anlehnung an die Bataillonsfahnen, auf welche die ersten Schweizer Kreuze geheftet worden waren, wurde auch die Schweizer Nationalflagge quadratisch gestaltet und nicht, wie die meisten anderen Staatsflaggen, rechteckig. Das weiße Kreuz auf rotem Grund symbolisiert Christentum und repräsentiert Neutralität, Demokratie, Frieden und Schutz.